Facharbeitskriterien PHYSIK

Vorgaben zur Facharbeit in Physik

1. Zweck der Facharbeit

Der Abiturient soll das Gymnasium studierfähig verlassen. Zur Studierfähigkeit gehört auch das Verfügen über gewisse Studiertechniken. Diese werden insbesondere in der Kursstufe eingeübt. In der Facharbeit stellt sie der Schüler in einem begrenzten Sachgebiet unter Beweis. Er soll dabei zeigen, dass er fähig ist,

• ein gestelltes Thema klar zu erfassen und selbständig zu bearbeiten,

• fachbezogene Denkweisen, und Arbeitsformen anzuwenden,

• die zur Ausarbeitung erforderliche Literatur bzw. das notwendige Material zu beschaffen,

• den Stoff sinnvoll zu gliedern,

• die Ergebnisse in angemessenem Umfang darzustellen,

• seine Ergebnisse sprachlich einwandfrei – hierzu gehört die korrekte Verwendung der physikalischen Fachspra­che – und für den Leser verständlich zu formulieren,

• richtig und einheitlich zu zitieren und

• der Arbeit eine korrekte äußere Form zu geben.

In der Facharbeit geht es vor allem darum, dass die von anderen gefundenen oder eigenen Ergebnisse und Metho­den aus dem Blickwinkel und im begrenzten Rahmen der Themenstellung übersichtlich referiert, angewandt, verglichen und kommentiert werden.

 

2. Formvorschriften

• Benutzung von DIN-A-4-Blättern, einseitig beschrieben, mit 2,5 cm Heftrand und 4 cm Korrekturrand

• Die Länge der Facharbeit umfasst max. 15 Textseiten (ohne Anlagen aus d. Internet und andere Kopien von Quellen, ohne Deckblatt und erster Seite; s.u.),

• Es werden 10 Seiten als Richtgröße angesehen

• Bei Gruppenarbeiten erhöht sich die maximale Seitenzahl um fünf je zusätzlichem Schüler

• Deckblatt mit Namensangabe, Thema der Arbeit und Angabe des Leistungsfaches

• erste Seite zur Facharbeit mit folgenden Angaben: Schule, Schuljahr, Kurs, Fach, Name der Schülerin oder des Schülers, Thema, Name der Fachlehrkraft, Ausgabetermin der Facharbeit, Bewertung der Arbeit, Unterschrift des Verfassers, Unterschrift der Lehrkraft

• Inhaltsverzeichnis (Einzelkapitel mit Seitenzahlangabe)

• Literaturverzeichnis

• Materialien, die dem Internet entnommen wurden, sind der Arbeit in Form einer Kopie als Anlage zusätzlich beizufügen

• Schülererklärung am Ende der Arbeit auf einem gesonderten Blatt: „Hiermit erkläre ich, dass ich die vorlie­gende Facharbeit selbständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe.”

• Einverständniserklärung am Ende der Arbeit auf einem gesonderten Blatt: “Hiermit erkläre ich, dass ich damit einverstanden bin/nicht einverstanden bin, wenn die von mir verfasste Facharbeit der schulinternen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.”

• Bei Arbeiten mit praktischen Anteilen ist auf einen reflektierten Umgang mit den ermittelten Daten Wert zu legen. Die Untersuchungsergebnisse sollen im Anhang dokumentiert werden.

• Sofern Ergebnisse nicht als Text darstellbar sind, wie z.B. Modelle, Computersimulationen, der Entwurf einer Versuchsapparatur, zur Facharbeit gehören, sollten sie dokumentiert und bewertet werden, wobei die Funkti­onsfähigkeit eines Computerprogramms oder einer Versuchsapparatur zu berücksichtigen wären.

• Die Facharbeit muss dem Kurs im Rahmen des Unterrichts präsentiert werden. Die Art der Präsentation wird abgesprochen.

3. Hinweise zur äußeren Form der Arbeit

Anordnung und Nummerierung der Seiten

– Das Titelblatt zählt als erste Seite, es wird aber nicht nummeriert.

– Das Inhaltsverzeichnis zählt als zweite Seite usw., wird aber ebenfalls nicht nummeriert.

– Die folgenden Textseiten werden oben in der Mitte fortlaufend nummeriert.

– Dem fortlaufenden Text beigehefteten Materialien (z.B. Tabellen, Skizzen) werden in die Seitenzählung einbezo­gen. Dies gilt auch, wenn derartige selbst erstellte Materialien in einem Anhang zusammengestellt werden.

– Der vorletzte Teil enthält das Verzeichnis der verwendeten Literatur und anderer Hilfsmittel in fortlaufender Nummerierung.

– Als letzte nummerierte Seite folgt die unterschriebene Schlusserklärung.

– Den Abschluss bilden ggf. die Anlagen, mehrseitige Anlagen werden in sich nummeriert

– Die Literaturangaben in Klammern können auch als Anmerkungen angegeben werden

Anmerkungen können als Fußnoten oder gesammelt am Schluss des Textes angebracht werden. Sie werden durchnummeriert.

Zitate

Jedes wörtlich übernommene Zitat muss durch Anführungszeichen kenntlich gemacht werden. Auslassungen innerhalb von Zitaten werden durch drei Punkte in Klammer (…) vermerkt. Hervorhebungen in Zitaten durch den Verfasser der Facharbeit müssen gekennzeichnet sein, z.B. durch einen Zusatz im Anschluss an den Literaturhin­weis (…, Hervorhebung durch den Verfasser). Alle Zitate werden durch eine vollständige bibliographische Angabe der Quelle und der jeweils zitierten Seite nachgewiesen. Im Text kann dabei eine einheitlich abgekürzte Form der bibliographischen Angabe verwendet werden (siehe oben). Die sinngemäße Wiedergabe übernommener Ergebnisse muss ebenfalls gekennzeichnet werden, z.B.”… nach Fröhlich, 1989, S. 41 gilt, dass …”.

Bibliographische Angaben

In der Praxis sind unterschiedliche Verfahren üblich. Die nachfolgenden Verfahren haben deshalb nur Beispielcha­rakter. Entscheidend ist, dass innerhalb einer Arbeit ein einheitliches und nachvollziehbares Schema angewandt wird.