Grundsätzliche Fragen

  1. Grundsätzliche Fragen:

Wie finden wir im KOV begabte bzw. hochbegabte Schülerinnen und Schüler heraus?

  1. durch enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern an den GS Oldenstadt, GS Molzen, GS Rosche und GS Westerweyhe, die entsprechende Schülerinnen und Schüler bereits in verschiedenen AG’s gefördert haben;
  2. durch Kennenlernen besonders begabter Schülerinnen und Schüler, die bereits im 4. Schuljahr zu uns kommen, um an einer jahrgangsübergreifenden AG teilzunehmen oder sich am Workshop beteiligten,
  3. in den pädagogischen Dienstbesprechungen aller Klassen- und Fachlehrer der fünften und siebten Klassen des LeG werden auf der Basis der ersten Eindrücke und der bisherigen Fördermaßnahmen die anstehenden bzw. möglichen nächsten Förderschritte geplant;
  4. in den Zeugniskonferenzen zweimal im Jahr werden Schülerinnen und Schüler für das Programm gesichtet. Die pädagogische Entscheidung zur Empfehlung der Förderung erfolgt dabei stets nicht allein über das Notenbild, sondern vor allem auch durch den Austausch von Beobachtungen im Unterricht,
  5. durch Rückgriff auf eventuell existierende außerschulische IQ-Tests,
  6. durch Vermittlung von Adressen an interessierte Eltern für professionelle Begabungstests.

Welche Fördermaßnahmen bietet der KOV an?

  1. Individuelle Fördermaßnahmen im jeweiligen Fachunterricht,
  2. Vereinbarungen von Sonderleistungen, z.B. fach- und projektbezogene Arbeiten einschließlich einer Ergebnisdokumentation und -Präsentation in und neben dem Unterricht,
  3. Teilnahme an AG’s,
  4. jährlich stattfindende halbtägige Workshops an einem Sonnabend für die Klassenstufen 4 bis 7
  5. Überspringen von Schuljahrgängen mit Hilfestellung durch die Fachlehrer und Probezeit(Acceleration),
  6. Teilnahme an Schülerakademien,
  7. Ermöglichung eines Frühstudiums an umliegenden Fachhochschulen bzw. – Universitäten,

Sprechen wir nur Kinder bzw. Jugendliche mit sehr guten bzw. guten schulischen Leistungen an?

Nein. Leistungsschwäche, Leistungsversagen bzw. Leistungsverweigerung tritt nicht nur bei Überforderung auf. Auch kognitive Unterforderung bzw. emotionale Blockaden, soziale Schwierigkeiten oder die Erfahrung bedrängender Lebensereignisse können zu einem auffälligen Auseinanderklaffen von vermuteten Potenzen und tatsächlicher Leistung führen (Underachievement). In solchen Fällen empfehlen wir eine Klärung durch außerschulische Testdiagnostik, verzichten aber zunächst nicht auf Fördermaßnahmen.